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ECO Unit

ECO Unit

Durch den Einsatz der Eco-Unit wird die Verwendung fossiler Energieträger überflüssig, ohne dass sich die stromseitige Anschlußleistung des Gebäudes erhöht. Als Ergebnis stellen sich Einsparungen bei Investitions-, Erschließungs- und Bereitstellungskosten für fossile Energieträger (i.d.R. Erdgas od. Heizöl) ein.
Auf entsprechende Räumlichkeiten im Gebäude kann vollständig verzichtet werden.

Betrieben mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R 290) im Primärkreis (nur innerhalb des Geräts) wird sowohl ökologischen als auch ökonomischen Anforderungen in vollstem Umfang Rechnung getragen.
Durch die Verwendung eines natürlichen Kältemittels fällt die Anlage nicht unter die F-Gase-Verordnung.
Vorteile sind entfallende Auflagen zur Dichtigkeitsprüfung, sowie die Sicherheit vor weitergehenden gesetzlichen Reglementierungen, wie dies für FKW`s mittel-fristig zu erwarten ist (analog Skandinavien).

Auch sekundärseitig wird von uns auf bestmögliche Umweltschonung größten Wert gelegt. Deshalb setzen wir als Kälteträger für den NK-Kreis ausschließlich das Fabrikat Temper ein. Temper besteht hauptsächlich aus Kaliumacetat, welches auch in der Nahrungsmittelindustrie als Konservierungsmittel eingesetzt wird.
Für nähere Informationen zu Temper stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. Klima- und Heizungsseitig erfolgt die Übertragung ausschließlich mit Wasser.

Alle Anlagenkomponenten, aber insbesondere die Wärmetauscherflächen (Verflüssiger und Verdampfer) sind auf größtmögliche Energieeffizienz ausgelegt. Die Kältemitteleinspritzung erfolgt durch elektronische Expansionsventile, der Einsatz eines Grundlastverdichters sorgt für stabile Druckverhältnisse im Kältekreis.
Im Gegensatz zu anderen Systemen erfolgt die Anhebung der Verflüssigungstemperaturen (im WRG- und Wärmepumpenbetrieb) gleitend, in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Gleiches gilt für die Regelung der Verdampfungstemperatur des Wärmepumpen-Verdichters.

Zusätzliche Effizienz wird durch eine einzigartige Verschaltung der Verflüssiger- und Verdampferpakete erzielt. Energiesparendes Abtauen der Aussenluftverdampfer und kleine Temperaturdifferenzen zwischen Außentemperatur und Verflüssigungs- bzw. Verdampfungstemperatur sind das Ergebnis.

Abgerundet wird die Umweltverträglichkeit der Eco-Unit durch extrem niedrige Schallemissionen von maximal 45/37 dB(A) (Tag/Nacht). Aufstellungen angrenzend an Wohngebieten sind somit problemlos möglich.

Durch die Verwendung von Propan als Kältemittel ist die Eco-Unit auch bei extrem hohen Außentemperaturen (bis zu 50°C) sicher zu betreiben. Sommerliche Ausfälle ihrer Kaäteanlage infolge Hochdruckstörung gehören der Vergangenheit an. Zusätzliche Betriebssicherheit wird durch eine Redundanzschaltung des Klimaverdichters und durch ein Fernüberwachungsmodul gewährleistet.

Auch im Fall einer späteren Umnutzung (Entfall der Warenkühlung) müssen keine weiteren, bzw. zusätzliche Anlagen installiert werden, da der Wärmepumpen-Verdichter der Eco-Unit weiterhin die Beheizung und Klimatisierung des Gebäudes übernimmt (Backup-Heizleistung ohne Wärmerückgewinnung steht immer zur Verfügung). Hierfür muß lediglich die Steuer- und Regelungstechnik angepaßt werden. Selbst wenn sich infolge der Umnutzung ein erhöhter Heizbedarf für das Gebäude ergibt, kann durch einen Umbau der Anlage ohne Installation zusätzlicher Anlagen die Heizleistung erhöht werden.

Kältemittel

Kältemittel

Wirtschaftlich am bedeutendsten und seit langem erfolgreich im Praxiseinsatz sind die natürlichen Kältemittel Ammoniak (NH3) und Kohlendioxid (CO2) sowie Kohlenwasserstoffe wie zum Beispiel Butan oder Propan. Noch in der Entwicklung sind Anlagen, die mit Wasser oder Sauerstoff arbeiten.

Propan findet bisher fast ausschließlich Anwendung bei Systemen mit kleinen Füllmengen (<150g), wie z.B. steckerfertige Kühltruhen und Kühlschränken.
Bei Anwendung größerer Füllmengen gibt es z.T. haltlose Vorurteile gegen den Einsatz brennbarer Kältemittel, obwohl bereits seit Jahren durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist, dass von solchen Anlagen geringere Risiken ausgehen, als z.B. von konventionellen Gasheizungen.
Hierzu verweisen wir insbesondere auf die veröffentlichten Risikoanalysen des schweizerischen Bundesamts für Energie (BFE).

Propan (C3H8, GWP 3) als natürliches Kältemittel findet bisher Verwendung bei größeren Flüssigkeitskühlsätzen. Im Bereich der Nahrungsmittelhersteller oder in der chemisch-pharmazeutischen Industrie gelten Wärmepumpen oder Kälteanlagen mit Propan als zukunftsweisend.
Propan mit der Ashrae-Bezeichnung R290 ist ein ungiftiger Kohlenwasserstoff, der weder ein Ozonabbaupotenzial besitzt noch einen direkten Treibhauseffekt erzeugt. Die thermodynamischen Eigenschaften von R290 sind ähnlich dem von R22. 
Die niedrigen Drücke im Verflüssigungsbereich ermöglichen eine Erweiterung der oberen Einsatzgrenze auf 55 bis 65 °C, also bestens geeignet für die Abwärmenutzung aus Kälteprozessen.

CO2 gilt aufgrund der Tatsache, dass es nicht brennbar ist, und toxikologisch nur in hohen Konzentrationen ein Gefahrenpotential erzeugt, als der „Hoffnungsträger“ unter den natürlichen Kältemitteln.
Teilweise muß hierbei jedoch von einer Modeerscheinung gesprochen werden, da insbesondere der Betrieb sog. transkritischer CO2-Anlagen, wie sie derzeit am Markt angeboten werden, weder ökologisch, noch ökonomisch vertretbar ist. Unsere Erfahrungen beim Bau transkritischer Anlagen werden konsequent zur Weiterentwicklung marktreifer Konzepte verwendet.
Im Gegensatz zu transkritischen Anlagen stellen Anwendungen mit CO2 als niederdruckseitige Tiefkühlkasskade bereits jahrelang eine äußerst sinnvolle Anwendung dar. Mit z.T. 25 Jahren Erfahrung unserer Mitarbeiter in der Anwendung von CO2 als Kältemittel, dürften Sie am Markt kaum einen kompetenteren Ansprechpartner als uns finden.

Ammoniak (R 717) ist unumstritten das natürliche Kältemittel mit dem größten Marktdurchsatz.
Hierbei findet Ammoniak vor allem bei Großanlagen Anwendung, da hier der Aufwand für eine Verdunstungsverflüssigung wirtschaftlich vertretbar ist. Zur Anwendungen von R 717 in Kombination mit einer ausschließlich luftgekühlten Verflüssigung raten wir nur in Ausnahmefällen, z.B. Klima- und Wärmepumpenanwendungen bei Beachtung sehr speziefischer Auslegungsparameter.
Eine sehr gute Lösung für die trockene Verflüssigung bei mittleren Anlagengrößen stellt Ammoniak-Dimethylether (R 723) dar.
Auch auf diesem Gebiet zählen wir zu den wenigen Unternehmen mit einschlägigem Erfahrungsschatz.
 
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